{"id":232,"date":"2013-04-20T22:09:04","date_gmt":"2013-04-20T20:09:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/?p=232"},"modified":"2013-05-03T14:27:41","modified_gmt":"2013-05-03T12:27:41","slug":"kritik-fischer-abendblat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/kritik-fischer-abendblat\/","title":{"rendered":"Vom Fischer und seiner Frau: Theater Triebwerk setzt &#8220;Fischer&#8221; klangvoll ins Bild"},"content":{"rendered":"<p>Fundus-Theater. Das beste Theater ist das in unseren K\u00f6pfen. Schon Sergej Prokofjew hat in seinem Klassiker &#8220;Peter und der Wolf&#8221; damit gearbeitet, nur die Tonspur zu liefern und die Bilder der Fantasie zu \u00fcberlassen. \u00c4hnlich radikal geht das Theater Triebwerk bei seiner neuen Produktion &#8220;Die Fischers&#8221; vor, die j\u00fcngst im Fundus-Theater Premiere gefeiert hat. Statt das moralinschwere Grimm&#8217;sche M\u00e4rchen &#8220;<a title=\"Vom Fischer und seiner Frau\" href=\"http:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/fischer\/\">Vom Fischer und seiner Frau<\/a>&#8221; bieder zu inszenieren, setzen Irene Eichenberger, Uwe Schade (Cello) und Heino Sellhorn (Kontrabass) bei ihrem szenischen Konzert auf die Kraft von Wort und Klang.<\/p>\n<p>Die Geschichte von der Frau, die nie genug bekommen kann, und ihrem \u00e4ngstlich gehorchenden Mann erz\u00e4hlen sie mal mit verteilten Rollen, mal gleichsam im Chor und mit einem unersch\u00f6pflichen Schatz an akustischen Spezialeffekten. Alle unplugged &#8211; ob sie einen Sprachverzerrer nachahmen oder eine Plopp-Polka zum Besten geben. Das Ganze mixen sie mit dem lustvoll verfremdeten Contrapunctus XIII aus Bachs &#8220;Kunst der Fuge&#8221;. Man h\u00f6rt das Wasser sch\u00e4umen und den Butt blubbern, und das fast ohne Requisiten: Das ist geistreiches, begl\u00fcckend-forderndes Theater. Wir brauchen mehr davon. Nicht nur unsere Kinder.<\/p>\n<p>Hamburger Abendblatt &#8211; 20. September 2011<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburger Abendblatt &#8211; 20. September 2011 <a href=\"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/kritik-fischer-abendblat\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=232"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":716,"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232\/revisions\/716"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=232"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=232"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=232"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}