{"id":266,"date":"2013-04-21T09:51:22","date_gmt":"2013-04-21T07:51:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/?page_id=266"},"modified":"2013-04-21T21:07:04","modified_gmt":"2013-04-21T19:07:04","slug":"stueckkritiken","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/stuecke\/stueckkritiken\/","title":{"rendered":"Kritiken"},"content":{"rendered":"<p><code><h2 class=\"aptools-list-header page2cat-list-header\">Posts<\/h2> <ul class=\"aptools-list page2cat-list\"> <li>  <a href=\"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/supervox-gerauschuberfrachtung-durch-quix-und-cellolitis\/\">Supervox: Ger\u00e4usch\u00fcberfrachtung durch Quix und Cellolitis<\/a> <span>Das Kindertheaterfestival \"Kuck mal!\" er\u00f6ffnete am Samstag und sucht diesmal einen \"Platz f\u00fcr T\u00f6ne\"\r\nOSNABR\u00dcCK. (...) Ein Leckerbissen in Sachen Kindertheater bot schlie\u00dflich die Lagerhalle im Spitzbogen mit dem St\u00fcck \"Supervox - powered by music\" des Hamburger Theaters Triebwerk. In Zusammenarbeit mit Jan Pusch k\u00e4mpften Uwe Schade und Heino Sellhorn als arbeitslose Musiker mit Cello und Kontrabass gegen eine lebensgef\u00e4hrliche Ger\u00e4usch\u00fcberfrachtung an. die durch die Einf\u00fchrung von \"Supervox\", einem Energiegewinnungssystem aus Musik, verursacht wurde. Verfolgt von Klangresten, sogenannten \"Quix\", und Wortkapriolen wie \"Cellolitis\", \"Limbonade\" oder \"Operetten-Buletten\", mussten sie zudem den wahnsinnigen Wissenschaftler Dr. Phistler aufhalten, der die Welt mit seinen eigenen Ger\u00e4uschen und Stimmen \u00fcberfluten wollte. Eine spannende Mischung aus Comedy, Pantomime und Stimmenimitation sowie erstaunlichsten T\u00f6nen, die beide Musiker ihren Instrumenten entlockten. Musik-Theater meets Science-Fiction: ein weiteres Beispiel daf\u00fcr, was Kindertheater alles sein kann. (...)\r\nUta Biestmann-Kotte - Neue Osnabr\u00fccker Zeitung - 21. April 2009<\/span> <\/li><li>  <a href=\"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/mein-geheimer-beitrag\/\">Papperlapapp der Tiere<\/a> <span><strong>S\u00fcddeutsche Zeitung 17.11.2015: <\/strong>Ebersberger Kindertheatertage finden mit dem \"Papperlapapp der Tiere\" einen wundervollen Abschluss<strong>\r\n<a title=\"Link zum Artikel\" href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/ebersberg\/ebersberg-singen-schubsen-schwaenzeln-1.2741127\" target=\"_blank\">LINK ZUM ARTIKEL&gt;&gt;&gt;<\/a><\/strong><\/span> <\/li><li>  <a href=\"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/musik\/\">Musik<\/a> <span><\/span> <\/li><li>  <a href=\"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/theater-triebwerk-songs\/\">Theater Triebwerk Songs<\/a> <span><\/span> <\/li><li>  <a href=\"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/pilkentafel-premiere-politik-und-plauderei\/\">Pilkentafel-Premiere: Politik und Plauderei<\/a> <span>Anton Bohde und Torsten Sch\u00fctte sorgten f\u00fcr Action auf der Theaterb\u00fchne\r\n\r\nEin h\u00f6flicher Empfang im Theaterraum, der im Retro-Chic der sechziger Jahre mit samtblauen Sesseln ausgestattet ist.\r\n\r\nFLENSBURG | Die Theaterwerkstatt Pilkentafel und das Theater Triebwerk Hamburg luden am Donnerstagabend zur Premiere ein. Auf dem Spielplan stand das St\u00fcck \u201eEin Tag wird kommen\u2026.\u201c \u2013 eine Plauderei \u00fcber die Utopien der Ingeborg Bachmann.\r\n\r\nH\u00f6flich-devoter Empfang im Theaterraum, der im Retro-Chic der sechziger Jahre mit samtblauen Sesseln und einer gut best\u00fcckten Cocktailbar ausgestattet ist. Eine gepflegte Umgebung f\u00fcr eine ber\u00fchmte Dichterin.Wer war Dr. Phil. Ingeborg Bachmann? Was wollte die Gruppe 47? Mit diesen einfachen Fragen des jungen Anton Bohde an die \u00e4ltere Generation startete ein Abend mit Lesungen, Musik und Videoprojektionen rund um eine der talentiertesten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre vielschichtige Pers\u00f6nlichkeit im Ganzen zu erfassen, haben schon viele Literaturwissenschaftler mehr oder weniger erfolgreich versucht. So war es eine kluge Entscheidung der Regisseurin Elisabeth Bohde, die Textauswahl zu fokussieren auf Bachmanns meisterhafte Beschreibungen politisch bedingter Situationen der Nachkriegszeit und diese in Bezug zur Gegenwart zu setzen.Es gibt in dieser Auff\u00fchrung wenige Momente des ruhigen Fallenlassens in die Texte: die klar formulierten S\u00e4tze der gro\u00dfen Denkerin werden durch ein stetiges Kommen und Gehen mit unterhaltsamen Werbeschildern und Konsumangeboten unterbrochen. Bachmann-Zitate auf K\u00fcchensch\u00fcrzen und Shirts \u2013 literarische Appetizer als unmittelbare Anspielungen auf die Vermarktungsstrategien von Wirtschaftsunternehmen und Medienmacht.Bei aller Konzentration auf diese politischen Aspekte, gelingt es der Regisseurin und den Schauspielern auch, die Komplexit\u00e4t einer wandlungsf\u00e4higen K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeit anzurei\u00dfen. Bachmanns Ringen um eine neue Sprache \u00fcberschritt, so Bohde, manches Mal die Grenze zum Pathos, was im dramatischen Rezitat in Verbindung mit elektronischen Cello-Kl\u00e4ngen des Musikers Uwe Schade ausdrucksstark hervorgehoben wurde.\r\n\r\n\u2013 Quelle: https:\/\/www.shz.de\/21113942 \u00a92018<\/span> <\/li><li>  <a href=\"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/die-verrueckte-hutjagd-2\/\">Die verr\u00fcckte Hutjagd<\/a> <span><h3><a href=\"http:\/\/godot-hamburg.de\/die-verrueckte-hutjagd\/\">Theater Trieb\u00adwerk im Fundus Theater<\/a><\/h3>\r\n<a href=\"http:\/\/godot-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Triebwerk-verr%C3%BCckte-Hutjagd.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-7999\" src=\"http:\/\/godot-hamburg.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Triebwerk-verr%C3%BCckte-Hutjagd.jpg\" alt=\"Die verr\u00fcckte Hutjagd\" width=\"600\" height=\"400\"><\/a>\r\n<h5>Text: Angela Dietz | Foto: Daniel Butowski<\/h5>\r\nDas Wich\u00adtigste in Oma Hannes Leben ist ihr Hut. Ohne ihn geht nichts. Eines Morgens ist er verschwunden. Oma Hanne ist entsetzt und macht sich unver\u00adz\u00fcg\u00adlich auf die Suche. Mit Uwe Schade am Cello und Heino Sell\u00adhorn am Kontra\u00adbass ger\u00e4t Luzia Schel\u00adling als Oma Hanne unver\u00adse\u00adhens auf eine verr\u00fcckt-poetische Schnit\u00adzel\u00adjagd. Etliche Tassen Kaffee und viele Fund\u00adst\u00fccke sp\u00e4ter hat sie etwas Wich\u00adtiges wieder\u00adent\u00addeckt: die Erin\u00adne\u00adrung an ein St\u00fcck Kind\u00adheit und die Befreiung vom&nbsp;Hut.\r\n\r\nIn der Regie von Nina Matten\u00adklotz und der ebenso mini\u00adma\u00adlis\u00adti\u00adschen wie wunder\u00adsch\u00f6nen Ausstat\u00adtung von Lena Hiebel gelingt es den drei Schau\u00adspie\u00adlern und Musi\u00adkern f\u00fcr die \u00fcberbor\u00addenden Bilder von Sven Nord\u00adqvists Vorlage eine ganz eigene \u00e4sthe\u00adti\u00adsche \u00dcberset\u00adzung zu finden. Die F\u00fclle der Illus\u00adtra\u00adtionen und den Detail\u00adwitz \u00fcbertr\u00e4gt das Theater Trieb\u00adwerk auf den B\u00fchnen\u00adtext, die Musik und das Spiel. Das zuweilen Surreale des Bilder\u00adbuch\u00adt\u00adextes findet seine Entspre\u00adchung im B\u00fchnen\u00adbild und -dialog. W\u00e4hrend im Buch ledig\u00adlich das Huhn an einer Stelle sprach\u00adlich laut\u00admalt und holper-stolpert, greifen Schade und Sell\u00adhorn das auf, um auf der B\u00fchne nicht nur beim Huhn eine Reim-Assoziationskette zu rattern und zu singen, dass es eine Lust ist. Auch Hund und Hase hecheln und spre\u00adchen ganz komisch. \u201e\u2026 kalt, geschnallt, \u2026 Schuh, Wand, puh, Wand, Kuh, Hand\u00adschuh \u2026\u201c. Der Witz erscheint nur vor\u00fcber\u00adge\u00adhend als sch\u00f6ner Unsinn. Immer wieder entfaltet sich ein Bezug zum B\u00fchnen\u00adge\u00adschehen, zur Geschichte, kann neuer Sinn entstehen. Geraten erwach\u00adsene Zuschauer dar\u00fcber l\u00e4chelnd ins Philo\u00adso\u00adphieren, sp\u00fcren die Kinder im Publikum schon am Sprach\u00adklang den Witz und brechen in lautes Gel\u00e4chter aus.\r\n\r\nHeino Sell\u00adhorn und Uwe Schade setzen ihre starken und viel\u00adf\u00e4l\u00adtigen Ausdrucks\u00adm\u00f6g\u00adlich\u00adkeiten an Bass und Cello \u2013 wie bei den zahl\u00adrei\u00adchen anderen Produk\u00adtionen des Thea\u00adters Trieb\u00adwerk \u2013 genau und ma\u00dfvoll ein. Ein winziges Fund\u00adst\u00fcck, klack, f\u00e4llt auf den Boden, begleitet von einem Walking-Bass. Wie eine E-Gitarre kreischt das Cello, wenn Verkaufs\u00adleiter Kanini und Oma Hanne auf dem Bugatti abd\u00fcsen. Zarte T\u00f6ne, wenige T\u00f6ne, Klang\u00adtep\u00adpich im Hinter\u00adgrund, Lied\u00adbe\u00adglei\u00adtung oder Tacet, alles ist am Platz. Schau\u00adspie\u00adle\u00adrisch sind die beiden genauso \u00fcberzeu\u00adgend wie als Musiker. Eins durch\u00addringt das andere. Sell\u00adhorn strotzt vor Kraft und Leiden\u00adschaft bei seiner Bluess\u00e4nger-Einlage. Und obwohl die Zuschauer im Alter von f\u00fcnf, sechs Jahren kaum den alten Hit von Step\u00adpen\u00adwolf kennen k\u00f6nnen, am\u00fcsieren sie sich k\u00f6stlich.\r\n\r\nLuzia Schel\u00adling als Oma Hanne \u2013 in der Vorlage ist die Haupt\u00adfigur ein Gro\u00df\u00advater \u2013 ist eine nicht nur sinn\u00advolle Erg\u00e4n\u00adzung f\u00fcr das einge\u00adspielte Duo Schade und Sell\u00adhorn. Mit ledig\u00adlich zwei Spie\u00adlern w\u00e4re die drama\u00adtur\u00adgi\u00adsche Umset\u00adzung des Bilder\u00adbuchs schwierig geworden. Schel\u00adling balan\u00adciert ihren \u00fcberdi\u00admen\u00adsio\u00adnierten Pappmach\u00e9-Kopf auf Oma Hannes eher zartem K\u00f6rper und spielt mit beidem. Ein Wutan\u00adfall, ein paar Worte oder die Lust am Fahrt\u00adwind dringen stimm\u00adlich durch die Maske und kommen gut zum Ausdruck, auch ohne bewegtes Mienenspiel.\r\n\r\nAuf der B\u00fchne nimmt der Kopf gro\u00dfen Platz ein, wie um deut\u00adlich zu machen, was sich alles im Ober\u00adst\u00fcb\u00adchen abspielen kann \u2013 was das Publikum zu sehen bekommt. Nach der wilden Motor\u00adrad\u00adtour, einem Flug-Ritt zur\u00fcck in die Jugend, setzt Oma Hanne den Helm\u00adkopf ab. Sie ist ange\u00adkommen, fast. Denn sie verharrt nicht in der Erin\u00adne\u00adrung, sondern beginnt noch einmal \u2013 ohne&nbsp;Hut.<\/span> <\/li><li>  <a href=\"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/jungs2-2\/\">Jungs.<\/a> <span>Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 29. Oktober 2013\r\n\r\nPappfiguren mit Aufziehknopf\r\nTheater Triebwerk \u00fcber die Ersch\u00fctterungen der Pubert\u00e4t: \"Jungs\"\" im theo des Stadttheaters\r\n\r\nHILDESHEIM. Dieser Lehrer ist ein Schaf. S\u00e4uselnd seine Stimme- Wie er den Kopf zur Seite neigt. Souver\u00e4n die K\u00f6rperhaltung, jeder Rhetorik-Trainer w\u00e4re stolz auf Sperber, den Geschichtslehrer, dessen ver\u00e4chtliche Plattit\u00fcden unter der L\u00e4mmchen-Maske des Schauspielers Uwe Schade hervordringen: Da.9 Leben ist ein Spiel'\u00ab, sagt er fast verschw\u00f6rerisch zu Lennart, der soeben vom Elite-Internat geflogen ist. Ein Spiel, das du nicht meistern wirst - das ist der Subtext seines Monologs.\r\nDer Blick der Pubert\u00e4t ist oft der ehrlichste, den Menschen in ihrem Leben entwickeln. Die freie Gruppe Theater Triebwerk widmet sich im theo, der kleinen Spielst\u00e4tte im Stadttheater, n\u00fct seinem St\u00fcck \"Jungs\" einer Zeit, in der man noch nicht durch den Filter der gesellschaftlichen Zurichtung gedr\u00fcckt worden ist. Unmittelbar, nah, fast nackt wirkt auch dieser Abend. Eine laute, musikalisch-spielerische Sinn-Odyssee.\r\nAuf der kargen B\u00fchne stehen zwei Lampen, kleine, grelle Lichter strahlen die Schauspieler von hinten an, der Rest versinkt im Halbdunkel, eine schwarze Plastikfolie zieht sich im Hintergrund schr\u00e4g von der Decke bis zum Boden. Vor dieser Kulisse begegnet Lennart Figuren, die Uwe Schade mit Tiermasken vor dem Gesicht oft nur klug andeutet, kurze, manchmal surreale Schlaglichter. Dazwischen ist \"Jungs\" Erz\u00e4hltheater, das Freiraum f\u00fcr die eigenen Kopfbilder l\u00e4sst.\r\nTobias Gronau setzt zu Anfang mit einem Song \u00fcber den Abschied vom Internat, dem vertrauten Feind, an. Barfuss, mit hochgekrempelten Jeans und Penn\u00e4ler-Pulli, br\u00fcllt er ins Mikro. \"Bye, bye\" den Exoten. Den Posern. Den Despoten. Und den Pappfiguren mit Aufziehknopf.\r\nLennart ist 17 Jahre, 1,85 Meter gro\u00df und benimmt sich nach eigener Aussage \"manchmal wie ein Elfj\u00e4hriger\". Er, der Sohn des zuk\u00fcnftigen Bundespr\u00e4sidenten, der schmierigen Prominenten die Hand sch\u00fctteln und ein repr\u00e4sentatives Jurastudium abschlie\u00dfen soll, macht sich Luft.\r\nSein Schulrequiem haut Tobias Gronau mit einer Stimme zwischen Zynismus und Angst heraus, die H\u00e4nde ums Mikro gewickelt wie um einen Strohhalm der Selbstachtung. Ein w\u00fctendes Cello, kraftvoll gespielt von Uwe Schade, flankiert die Stimme, abgehetzt und ein wenig melodramatisch. Alles ist irgendwie zerrissen: die Beschimpfungen, die Lennart f\u00fcr seine Umwelt parat hat, wahrend er im Berliner Gro\u00dfstadtmoloch umherirrt und dort auf Intellektuelle, Huren, l\u00fcsterne Heranschmei\u00dfer und auch einen Menschen trifft, der sich ernsthaft f\u00fcr ihn interessiert. Die Musik ist improvisiert, Tobias Gronau spielt die Leiden des jungen Gesellschaftsverweigerers in einem Spannungsfeld, das auch die Musik bestimmt. Zwischen der Aggression, die er f\u00fcr die Erwachsenen in seinen Worten parat hat, erzahlt sein K\u00f6rper andere Geschichten: Sich selbst in eine B\u00fchnenecke zw\u00e4ngend, ist er von einer zappeligen Erwartung durchzogen, sie l\u00e4sst Beine und Arme zittern und wippen. Vielleicht ist ja doch nicht alles so sinnlos. \u201eJungs\" ist w\u00fctendes Theater, das Hoffnung l\u00e4sst.<\/span> <\/li><li>  <a href=\"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/titlebitte-nicht-storen\/\">Bitte nicht st\u00f6ren!<\/a> <span>Text: Dagmar Ellen Fischer \r\nT\u00f6ne sind auch nur Lebewesen. Sobald ein Musikinstrument einen Ton erzeugt, fliegt der umher, macht sich selbst\u00e4ndig und entwickelt ein Eigenleben: Mit seinem Klang ver\u00e4ndert er den gesamten Raum. Doch bis es soweit ist, muss jeder Musiker \u00fcben. Und dazu braucht er Ruhe, am besten ungest\u00f6rte Einsamkeit.\r\nEin Cellospieler zum Beispiel hat ein ganz bestimmtes Ritual: Zuerst wird der Bogen mit Kolophonium bestrichen, dann ein Stuhl zurechtger\u00fcckt, das Cello wird im richtigen Abstand zum K\u00f6rper platziert \u2013 und das Notenblatt bereit gelegt. Das Notenblatt, richtig, aber wohin eigentlich? Auf den Boden? Aufs eigene Bein? Der Cellist entschlie\u00dft sich, es mit Kaugummi an den Stamm seiner Zimmerpflanze zu kleben, da h\u00e4ngt es perfekt auf Augenh\u00f6he. Nun kann es aber wirklich losgehen mit dem \u00dcben. \u201eJetzt f\u00e4ngt das sch\u00f6ne Fr\u00fchjahr an\u201c spielt der Musiker auf seinem Instrument \u2013 doch er kommt nicht weit. Es klingelt unerwartet an der T\u00fcr. Kurze Zeit sp\u00e4ter will die Katze gef\u00fcttert werden. Dann muss der Cellospieler zur Toilette. Und pl\u00f6tzlich ist da dieser unerkl\u00e4rliche L\u00e4rm von drau\u00dfen \u2026\r\nUwe Schade, Cello- und Schauspieler, macht seinen Alltag zum zentralen Thema der j\u00fcngsten Produktion vom Theater Triebwerk: \u201eBitte nicht st\u00f6ren!\u201c hei\u00dft das Kindertheaterst\u00fcck f\u00fcr Menschen ab sechs Jahren, und es erz\u00e4hlt 50 Minuten \u00e4u\u00dferst unterhaltsam aus dem Leben eines Musikers. Doch bei genauem Hinh\u00f6ren erz\u00e4hlt es noch viel mehr. Jede unfreiwillige Unterbrechung l\u00e4sst die Musik abrupt stoppen, jedes Mal verl\u00e4sst der Cellist den Raum. Und genau dort passieren w\u00e4hrend seiner Abwesenheit die merkw\u00fcrdigsten Dinge: Ein B\u00e4r kommt zuf\u00e4llig vorbei und versucht ebenfalls, dem Cello T\u00f6ne zu entlocken, das aber erweist sich als ziemlich schwierig mit seinen riesigen Pranken; wenig sp\u00e4ter geht ein Kater auf das Cello los, doch auch ihm gelingt nur schr\u00e4g klingende Katzenmusik; dann fliegt eine Eule herein, sie schafft es tats\u00e4chlich, dem Instrument wohlklingende T\u00f6ne zu entlocken. Schlie\u00dflich taucht ein Gespenst wie aus dem Nichts auf und \u2026 aber das muss man mit eigenen Augen gesehen haben.\r\nNach jeder R\u00fcckkehr findet der Cellist sein Zimmer anders vor als er es verlie\u00df und wundert sich \u2013 zum gro\u00dfen Vergn\u00fcgen der Kinder im Publikum. Wieso liegt sein Cello pl\u00f6tzlich auf dem Boden? Von den tierischen Besuchern wei\u00df er ja nichts, nur das Publikum war Zeuge. Und warum ist pl\u00f6tzlich die Pflanze umgefallen? Skeptisch schaut er sein Instrument an: F\u00fchren die von ihm erzeugten T\u00f6ne vielleicht ein noch abenteuerlicheres Eigenleben, als er je ahnte? \u201eBitte nicht st\u00f6ren!\u201c ist wunderbar tiefgr\u00fcndiges und fantasievolles Musiktheater f\u00fcr Kinder.\r\n<\/span> <\/li><li>  <a href=\"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/jo-im-roten-kleid-2\/\"> \u201cJo im roten Kleid\u201d<\/a> <span>Ero\u0308ffnung \u201eSpurensuche\u201c mit \u201eJo im roten Kleid\u201c\r\nHighlight, Kinder &amp; Jugend, Kritiken, Spurensuche 2014, Vorberichte \u2014 By Redaktion-SI on 26. Juni 2014 1:40 Uhr Fundus Theater\r\n\r\nEro\u0308ffnung \u201cSpurensuche\u201d mit \u201cJo im roten Kleid\u201d \u2014 Godot \u2013 Das Hamburger Theatermagazin.\u00a0\u00a0 \u00a010.07.14 16:12\r\nPreisgekro\u0308ntes Duo zur Ero\u0308ffnung der \u201eSpurensuche\u201c: \u201eJo im roten Kleid\u201c vom Theater Trieb- werk aus Hamburg\r\nText: So\u0308ren Ingwersen | Foto: Margaux Wei\u00df\r\nLeere Stu\u0308hle sind beim Ero\u0308ffnungsempfang des fu\u0308nfta\u0308gigen Festivals \u201eSpurensuche\u201c im Fundus Theater Mangelware. Etwa 120 Theatermacher sind bis zum 29. Juni im Kinder- und Jugendtheater in der Hasselbrookstra\u00dfe zu Gast. Fu\u0308r Theaterleiterin Sibylle Peters der \u201eHo\u0308hepunkt einer dreija\u0308hrigen Testphase\u201c. Gemeint ist das hauseigene Format des \u201eForschungstheaters\u201c, bei dem es darum geht, mit spielerischen Aktionen ein besseres Versta\u0308ndnis fu\u0308r komplexe Problemfelder zu entwickeln. Ort des \u201eForschungstheaters\u201c ist der neue Raum direkt hinter der Bu\u0308hne, in den Peters live hineinfilmt. Das Kamerabild zeigt eine offene Tu\u0308r auf dem geschlossenen Vorhang: \u201eNun ist unser Haus gro\u00df genug fu\u0308r die \u201aSpurensuche\u2018!\u201c Die kleine Perfor!mance zur Begru\u0308\u00dfung im Theatersaal kommt gut an.\r\nIn den na\u0308chsten Tagen werden auf dem Festival der Assitej (Association Internationale du The\u0301a\u0302tre pour l\u2019Enfance et la Jeunesse), das seit seiner Premiere 1992 auf Kampnagel erstmals wieder in Hamburg stattfindet, herausragenden Produktionen des freien deutschsprachigen Theaters fu\u0308r Kinder und Jugendliche gezeigt. Hinzu kommen Workshops, Vortra\u0308ge und Inszenierungsgespra\u0308che. Am Ero\u0308ffnungstag steht eine Hamburger Inszenierung gleich zweimal auf dem Programm: die 2013 mit dem Kindertheaterpreis der Hamburgischen Kulturstiftung ausgezeichnete Produktion \u201eJo im roten Kleid\u201c vom Theater Triebwerk.\r\nDas Kleid seiner Mutter mo\u0308chte er anziehen. Das mit dem tiefen Ausschnitt. Und sich dann vor dem Spiegel bewundern. Muss Jo sich dafu\u0308r scha\u0308men? Ein Junge mit vielen Fragen, die sich mit dem Satz \u201eWann ist ein Mann ein Mann?\u201c vielleicht am besten auf den Punkt bringen lassen. Heino Sellhorn liest die Zeilen des beru\u0308hmten Gro\u0308nemeyer-Songs vom Blatt. Uwe Schade hat sich derweil \u2013 hinter der Papierwand nur als Schattenriss sichtbar \u2013 in Schale geworfen und sein begehrtes Objekt u\u0308bergestreift: das rote Kleid.\r\nMit gro\u00dfer Eindringlichkeit gelingt es Regisseurin Nina Mattenklotz und den beiden hervorragenden Darstellern, ga\u0308ngige Geschlechterrollen zu hinterfragen und zugleich eine Geschichte vom Erwachsenwerden zu erza\u0308hlen. Bruchstu\u0308cke von Erinnerungen blitzen auf. Was ist peinlich? Dem eigenen Vater a\u0308hnlich zu sehen? Wovor fu\u0308rchtet man sich? \u201eIch habe Angst rauszugehen. Ich habe Angst, dass mich keine mag\u201c, sagt Jo. Im Dunkeln steht sein Bu\u0308hnenpartner, diabolisch nur von einer Taschenlampe angeleuchtet: \u201eVerpiss dich! Dich will hier niemand haben!\u201c Kurz zuvor hat Pfundskerl Sellhorn \u2013 der auch als tapsige Ballettprinzessin eine gute Figur abgibt \u2013 sich die Springerstiefel angezogen. Sein Stechschritt knallt bedrohlich auf dem Parkett. Hier ist der Mann ganz Mann. Und Jo das Opfer. Ro\u0308cheln, Prusten, Schnaufen. Die Loop-Maschine nimmt die Gera\u0308usche auf und verla\u0308ngert sie zu einem Kopfkino der Gewalt. Dann greifen sie wieder zu ihren Instrumenten, Schade zum Cello, Sellhorn zum Kontrabass. Denn die Musik ist wesentlicher Bestandteil dieses Stu\u0308cks fu\u0308r Jugendliche ab 10 Jahren. Ein Stu\u0308ck, das nachdenklich macht, aufru\u0308ttelt, in Sekundenschnelle Stimmungen zaubert und nach 45 Minuten leider viel zu schnell vorbei ist.\r\nJo hat den Mut, sich und seine Geschlechtszugeho\u0308rigkeit in Frage zu stellen, neu zu erfinden. \u201eAlles nur erfunden\u201c ist auch das Thema der \u201eSpurensuche\u201c, die noch bis Samstag spannende Inszenierungen zeigt: \u201eErnesto Hase hat ein Loch in der Tasche\u201c mit dem Ensemble Materialtheater, Stuttgart (26.6, 10 Uhr), \u201eEin Bodybild\u201c mit dem Theater Marabu, Bonn und dem cobratheater.cobra, Hamburg und Hildesheim (26.6., 20 Uhr), \u201eMutige Prinzessin Glu\u0308cklos\u201c mit dem Theater Ozelot, Berlin (27.6., 10 Uhr), \u201eDie Daniel Schneider Show\u201c mit dem Theater Mummpitz, Nu\u0308rnberg (27.6., 19 Uhr), und \u201eTrau Dich!\u201c mit der Kompanie Kopfstand, Berlin (28.6., 18 Uhr).\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<strong>\u00a0Jo im roten Kleid: Was ist m\u00e4nnlich?<\/strong>\r\n\r\nWas ist m\u00e4nnlich? Und was braucht ein Mann, um als Mann zu gelten? Die\r\nBegru\u0308ndung der Jury und ein Interview mit den Machern von \u00abJo im roten\r\nKleid\u00bb\r\nEingeladen zu den Mu\u0308lheimer Theatertagen 2013:\r\n<a title=\"Jo im roten Kleid\" href=\"http:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/jo-im-roten-kleid\/\">\u00abJo im roten Kleid\u00bb<\/a>\r\nAutor: Heino N. Schade\r\nRegie: Nina Mattenklotz\r\nMit: Uwe Schade, Heino Sellhorn\r\n\r\nBegru\u0308ndung der Jury:\r\n\u00abDieser Junge ist vielleicht zehn Jahre alt,\r\nund als wenn es fu\u0308r ihn zwischen Schulhof\r\nund Elternhaus nicht schon kompliziert\r\ngenug w\u00e4re \u2013 jetzt kommt auch noch etwas\r\nhinzu und \u00e4ndert alles: sein K\u00f6rper. Gerade\r\nnoch war der einfach nur da. Eignete sich\r\nwie selbstverst\u00e4ndlich fu\u0308r das Essen,\r\nTrinken, Lernen, Skateboard fahren, Fu\u00dfball\r\nkicken, pl\u00f6tzlich aber (wann genau ist das\r\neigentlich passiert?!) will dieser K\u00f6rper was,\r\nund zwar etwas sehr Eigenes, wie es\r\nscheint. Beim Fu\u00dfball fu\u0308hlt er sich mit\r\neinem Mal unwohl, dafu\u0308r sieht er sich jetzt\r\ngern im Spiegel. Ist das nun schon peinlich\r\nfu\u0308r einen Jungen? Bestimmt noch nicht.\r\nAber was ist, wenn dieser K\u00f6rper nun auch\r\neinmal das rote Kleid der Mutter an sich\r\nspu\u0308ren will? Peinlich? Oder doch nicht? Fragen, die wieder andere Fragen folgen lassen,\r\nein M\u00e4nnerleben lang. Was ist m\u00e4nnlich, wie viel braucht ein Mann davon, um als Mann\r\nzu gelten. Muss er das u\u0308berhaupt, ist diese \u00abM\u00e4nnlichkeit\u00bb vielleicht doch nur noch\r\neine Vokabel aus der Parfu\u0308mwerbung?\r\nDie Gruppe Heino N. Schade lie\u00dfen sich von Jens Thieles gleichnamigem Bilderbuch zu\r\neigenen Bildern, Texten und dramaturgischen L\u00f6sungen anregen. Schwulsein oder\r\nNicht-Schwulsein, das ist hier nicht die Frage. Jedenfalls nicht die alles bestimmende.\r\nDie beiden Musiker und Schauspieler pru\u0308fen Lebenshaltungen. Wer wen liebt \u2013 wie\r\nschwierig die erste Antwort auch sein mag, sie l\u00f6st nicht ein fu\u0308r allemal unsere\r\nProbleme, es wird noch schwieriger: Wie verhalte ich mich zu mir, wie zu anderen. Wie\r\ngerecht und fair muss ich sein, selbst zu meinen Feinden. Was habe ich in diesem\r\nLeben mit mir vor; darf ich Angst haben, ohne gleich feige zu sein. Bleibende Fragen,\r\nganz egal, ob man nun weiblich oder m\u00e4nnlich, erst zehn oder schon erwachsen ist.\r\nSchade und Sellhorn werden mit Lust und Humor grunds\u00e4tzlich aber nie allgemein oder didaktisch.\r\nDas Thema ist ihnen zu gro\u00df, um es auf eine einzige Geschichte oder Botschaft zu verengen, sie erhalten seine Vielfalt durch die Mittel des Erz\u00e4hltheaters und der Collage. Das gelingt, ohne statisch zu dozieren oder szenisch beliebig zu werden. Bass und Cello, Dialog, Harlekinade, direkte Publikumsansprache und sogar Gr\u00f6nemeyer als Moritatengesang \u2013 Uwe Schade und Heino Sellhorn verfu\u0308gen u\u0308ber viele Mittel, um auf leichte Art schwierig zu werden.\u00bb Oliver Bukowski\r\nTheaterheute-Muelheimer-Theatertage 2013<\/span> <\/li><li>  <a href=\"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/kritik-fischer-abendblat\/\">Vom Fischer und seiner Frau: Theater Triebwerk setzt \"Fischer\" klangvoll ins Bild<\/a> <span>Fundus-Theater. Das beste Theater ist das in unseren K\u00f6pfen. Schon Sergej Prokofjew hat in seinem Klassiker \"Peter und der Wolf\" damit gearbeitet, nur die Tonspur zu liefern und die Bilder der Fantasie zu \u00fcberlassen. \u00c4hnlich radikal geht das Theater Triebwerk bei seiner neuen Produktion \"Die Fischers\" vor, die j\u00fcngst im Fundus-Theater Premiere gefeiert hat. Statt das moralinschwere Grimm'sche M\u00e4rchen \"<a title=\"Vom Fischer und seiner Frau\" href=\"http:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/fischer\/\">Vom Fischer und seiner Frau<\/a>\" bieder zu inszenieren, setzen Irene Eichenberger, Uwe Schade (Cello) und Heino Sellhorn (Kontrabass) bei ihrem szenischen Konzert auf die Kraft von Wort und Klang.\r\n\r\nDie Geschichte von der Frau, die nie genug bekommen kann, und ihrem \u00e4ngstlich gehorchenden Mann erz\u00e4hlen sie mal mit verteilten Rollen, mal gleichsam im Chor und mit einem unersch\u00f6pflichen Schatz an akustischen Spezialeffekten. Alle unplugged - ob sie einen Sprachverzerrer nachahmen oder eine Plopp-Polka zum Besten geben. Das Ganze mixen sie mit dem lustvoll verfremdeten Contrapunctus XIII aus Bachs \"Kunst der Fuge\". Man h\u00f6rt das Wasser sch\u00e4umen und den Butt blubbern, und das fast ohne Requisiten: Das ist geistreiches, begl\u00fcckend-forderndes Theater. Wir brauchen mehr davon. Nicht nur unsere Kinder.\r\n\r\nHamburger Abendblatt - 20. September 2011<\/span> <\/li> <\/ul> <br \/>\n<\/code><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":12,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/266"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=266"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/266\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":942,"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/266\/revisions\/942"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theater-triebwerk.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=266"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}